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Lebensretter aus der Steiermark

Lebensretter aus der Steiermark

Wie ein steirisches Unternehmen zum Serien-Lebensretter wurde
Wenn der Winter in die Zielgerade biegt, haben leider auch sie Hochsaison: Lawinen. Elf Menschen fielen in der Saison 2013/14 Lawinen zum Opfer. Es wären aber viel mehr, wenn es nicht das steirische Unternehmen Pieps gäbe.

Manchen Unternehmen gelingt es, dass ihr Name zum Synonym für eine ganze Produktpalette wird. Odol steht für Mundwasser, Tixo für Klebeband, Uhu für Kontaktkleber, Wettex für saugfähige Wischtücher, Coca Cola für Cola, Soletti für Salzstangerln und das Lawinen-„Piepserl“ für Lawinenverschütteten-Suchgeräte. Was die wenigsten wissen: Das „Piepserl“ ist eine steirische Innovation und wird von der Pieps GmbH in Lebring hergestellt. 1972 begann Seidel-Elektronik mit der Entwicklung und Produktion von Lawinenverschütteten-Suchgeräten und war damit schnell auf dem österreichischen Markt erfolgreich. 2003 gelang dem Unternehmen mit dem „Pieps DSP“ auch der Durchbruch auf dem internationalen Markt. So sehr, dass sich das Unternehmen seit 2006 Pieps nennt. Seit 2012 ist der amerikanische Sportausrüster Black Diamond Eigentümer des Unternehmens, das Weltmarkt- und Technologieführer in seiner Sparte ist. „Wir waren weltweit das erste Unternehmen, das mit dem ‚Pieps-DSP‘ ein volldigitales Lawinenverschütteten-Suchgerät mit einem Drei-Antennen-System auf den Markt gebracht hat“, erklärt Pieps-Geschäftsführer Markus Eck. „Unsere Technologie garantiert nicht nur einen gleichmäßigen Empfang in alle Richtungen, sondern zeigt auch bei einer Mehrfachverschüttung die Anzahl der Verschütteten an. Durch die punktgenaue Ortung wird Zeit gespart, die Leben rettet.“ Wie viele Leben durch die Produkte von Pieps gerettet werden konnten, lässt sich nicht sagen. Sicher einige. Um noch mehr Sicherheit in die Berge zu bringen, initiiert und beteiligt sich das Unternehmen übrigens auch an vielen Studien und ist damit der Experte für Lawinen geworden. „Für uns ist Sicherheit am Berg das Wichtigste. Dafür arbeiten wir“, resümiert Markus Eck. ■

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