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Millionenauftrag für RCPE

Millionenauftrag für RCPE

Texanisches Pharmaunternehmen lässt in Graz forschen

Foto v.l.: Thomas Klein, Johannes Khinast, Harald Kainz,
Klaus Nickisch, LR Christian Buchmann
© Stefan Friesinger

Mit dem Abschluss eines Rahmenvertrages in der Höhe von zumindest 1,8 Millionen Euro für Auftragsforschung auf dem Gebiet der Frauengesundheit kann das Grazer Research Center Pharmaceutical Engineering (RCPE) einen großen Erfolg feiern.
Das texanische Pharmaunternehmen Evestra, ein Spezialist auf dem Gebiet „Female Health“, hat sich bei der Suche nach einem Forschungspartner zur Entwicklung besserer Freigabesysteme für Medikamente wieder für das RCPE-Kompetenzzentrum entschieden.

Schon 2012 wurde ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von über 1,2 Millionen Euro gestartet. In Summe werden also allein mit dieser Partnerschaft über drei Millionen Euro in die Steiermark fließen.
„Wir haben uns bei der Partnersuche einige Forschungseinrichtungen angesehen, natürlich auch in den USA“, erklärt Klaus Nickisch, Chief Science Officer & Executive Vice President von Evestra. „Das RCPE hat genau die Technologien und das Know-how, die für eine langfristige Zusammenarbeit erforderlich sind.“ In der Partnerschaft entwickelt Evestra die pharmazeutischen Wirkstoffe, das RCPE bringt sein Know-how im Bereich pharmazeutischer Schmelzextrusion und Produktionsverfahren ein. „Wir wollen herausfinden, welche Trägermaterialien und welche Hilfsstoffe für die langfristige und gezielte Abgabe der Wirkstoffe optimal sind“, erklärt Johannes Khinast, Geschäftsführer und Scientific Director des RCPE.

„Die Kooperation zwischen dem RCPE und Evestra beweist, dass in den steirischen Kompetenzzentren Spitzenforschung auf internationalem Niveau betrieben wird. Das bringt auch positive Impulse für die steirische Wirtschaft. Von der Zusammenarbeit profitieren neben dem RCPE auch steirische Zulieferunternehmen, in denen bestehende Arbeitsplätze gesichert werden können“, freut sich Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. ■

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