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Grabner GmbH baut auf Stahl und Klimaschutz

Grabner GmbH baut auf Stahl und Klimaschutz

CO2-neutrale Produktionsstätte umgesetzt

Grabner Stahlbau wurde 1960 von der Familie Grabner gegründet. 1997 wurde aus dem Einzelunternehmen eine Gesellschaft mit dem Geschäftsführer Gottfried Halwachs. Das Unternehmen ist in den Bereichen Stahlbau, Auftragsfertigung & CNC-Blechbearbeitung und Landmaschinen tätig. Die Palette im Bereich Stahlbau reicht von Projekten im Gewerbe- und Industriehallenbau, Speziallösungen im Anlagenbau bis hin zum anspruchsvollen architektonischen Projektbau im hochalpinen Gelände.
Das Unternehmen kann also auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurückblicken. Mindestens genauso beeindruckend ist die Tatsache, dass der Klimaschutz für das Unternehmen einen hohen Stellenwert einnimmt. Seit 2010 setzt die Stahl- und Fahrzeugbau Grabner GmbH zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas- emissionen und kann mittlerweile mit einer CO2-neutralen Produktionsstätte aufwarten. Der Weg dorthin begann mit einer Konzepterstellung durch die Ökoplan Energiedienstleistungen GmbH und Joanneum Research, die im März 2010 finalisiert wurde. Bei allen anschließenden Investitionen war der Ressourcenverbrauch ein wichtiges Entscheidungskriterium.
Bei den Produktionshallen wurden die Außenwände gedämmt und die Verglasung verbessert, und die Be- und Entlüftung der Produktionshallen erfolgt mit 60 Prozent Wärmerückgewinnung. Auch beim Neubau des Bürogebäudes, der im März 2011 begonnen und bereits ein Jahr darauf finalisiert wurde, wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt: Das Gebäude wurde in Niedrigstenergiebauweise errichtetund verfügt über eine hinterlüftete Fassade sowie eine zentrale Be- und Entlüftung der Büroräume mit Wärmerückgewinnung. Außerdem trennte man sich von der elektrischen Heizung. Seit Juni 2013 wird Strom über eine Photovoltaikanlage eingespeist und mit Oktober 2014 wechselte man von einer Ölheizung auf biomassebasierende Nahwärme. Auch die Mitarbeiter sind zum Energiesparen motiviert.

„Insgesamt sparen wir durch unsere Maßnahmen jährlich 378 Tonnen CO2 ein“, erklärt Gottfried Halwachs stolz. „Die Amortisationszeiten für manche Maßnahmen sind lange, trotzdem haben wir uns dafür entschieden, sie für den Klimaschutz umzusetzen“, ergänzt er. Durch dieses Engagement wurde das Ziel einer CO2-neutralen Produktionsstätte erreicht und das Unternehmen war für den Österreichischen Klimaschutzpreis 2014 nominiert. ■

v.l.n.r.: Andreas Halwachs, Geschäftsführer Gottfried Halwachs, Stefan Halwachs
© Grabner

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