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WBNet-Wachstumspartnerschaft

WBNet-Wachstumspartnerschaft

Der dritte Durchgang startet im Herbst
2012 begründete der Wirtschaftsbund (WB) Steiermark die WBNet-Wachstumspartnerschaft. Das Programm wurde initiiert, um das unternehmerische Wachstum von Kleinunternehmen zu unterstützen.

„Vor allem für kleine Unternehmen ist es von großer Bedeutung, über ein breites Netzwerk und starke Partner zu verfügen. Denn nur mit entsprechender Unterstützung und Know-how kann sich ein Unternehmen weiterentwickeln und sich der wirtschaftliche Erfolg einstellen“, so WB-Obmann Christian Buchmann. Bei der WBNet-Wachstumspartnerschaft arbeiten zehn Vertreter steirischer Leitbetriebe ein halbes Jahr lang eng mit zehn Kleinunternehmern zusammen. Am Beginn wurden von den Mentoren und Mentees Ziele vereinbart, die das Wachstum der kleineren Unternehmen fördern sollten. Darauf aufbauend wurden in den letzten Monaten erfolgreiche Strategien und Konzepte erarbeitet, neue Kontakte geknüpft und Fachwissen ausgetauscht.

Bei der Abschlussveranstaltung im Sommer bedankten sich Landesrat Christian Buchmann und WB-Direktor Kurt Egger bei allen Mentees und – stellvertretend für alle Mentoren – bei Edith Hornig (J. Hornig Ges.m.b.H), Christian Knill (KNILL Energy Holding GmbH & KNILL Technology Holding GmbH), Robert Slameczka (Perspektiva Unternehmensberatung), Christian Purrer (Energie Steiermark AG), Herwig Straka (e-motion management gmbh), Dominic Neumann (sevian 7 IT development GmbH) und Erich Brugger (FH Campus 02).

Aufruf zur nächsten Runde der
WBNet-Wachstumspartnerschaft

Die dritte WBNet-Wachstumspartnerschaft startet im kommenden Herbst. Bewerben können sich interessierte Kleinunternehmer mit weniger als fünf Mitarbeitern aus allen Branchen. Die Bewerber sollten seit mindestens zwei Jahren selbständig sein und das Ziel verfolgen, unternehmerisch zu wachsen. In einem Motivationsschreiben sollen die Gründe für die Bewerbung und die Erwartungen an das Programm formuliert sein. Bewerbungen (Motivationsschreiben inkl. kurzer Präsentation des Unternehmens) bitte per E-Mail oder postalisch an:

Mag. Gertrud Linhart
Wirtschaftsbund Steiermark
Zusertalgasse 2, A-8010 Graz
E-Mail: linhart@wirtschaftsbund.st

Entlastung der heimischen Wirtschaft

Dem Wirtschaftsbund Steiermark ist aber nicht nur das Wachstum von kleinen Unternehmen ein Anliegen, sondern auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Standorts. Mit der Entlastung der heimischen Wirtschaft soll das Wachstum des Wirtschaftsstandortes vorangetrieben werden. „Der Wirtschaftsbund fordert eine Fortsetzung des Entlastungskurses für die heimische Wirtschaft und den Standort. Es geht um eine große Steuerreform, die nur mit einer vorher durchzuführenden, grundlegenden Staatsreform machbar sein wird“, so WB-Direktor Kurt Egger.
Bürokratieabbau und Lohnnebenkostensenkung sind für den Wirtschaftsbund die zentralen Maßnahmen, um Wirtschaft und Wachstum anzukurbeln. „Vor allem Klein- und Mittelbetriebe können mit der gestiegenen Bürokratielast bei gleichzeitig steigendem Steuerdruck kaum mehr umgehen“, so WB-Landesgruppenobmann Christian Buchmann.
Bestärkt wird der Wirtschaftsbund in seinen Forderungen von Univ.-Prof. Gottfried Haber von der Donau-Universität Krems: „Wachstum, Budget und Steuersystem sind eng miteinander verflochtene Themenbereiche, die einander wechselseitig maßgeblich beeinflussen.“ Der Experte schätzt das internationale Konjunkturumfeld zwar grundsätzlich positiv sein, allerdings wird der Aufschwung langsamer kommen werde als ursprünglich erwartet.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Wirtschaftskrise der letzten Jahre durch den systematischen Aufbau von Schulden in den meisten Staaten der Welt zum Großteil abgefangen werden konnte. „Jetzt ist es an der Zeit, Schulden wieder abzubauen, um Budgetspielräume für die Zukunft zu schaffen. Dabei müssen vor allem Ausgaben gesenkt werden, da wir in Österreich im internationalen Spitzenfeld bei der Steuer- und Abgabenquote liegen und nur eine Senkung der Steuerlast langfristig zu Wirtschaftswachstum am Standort Österreich führen kann“, so Haber.

Gottfried Haber

„Der Aufschwung wird langsamer
kommen als urspürnglich erwartet.
Es ist an der Zeit, Schulden abzubauen.“

Gottfried Haber,
Donau Universität Krems

Beitragsfoto © kk
Zitat Foto © Helge Bauer

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