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Top-Exporteure aus Graz

Top-Exporteure aus Graz

Gleich zwei Grazer Unternehmen, NextSense und Inandout-Distribution, wurden bei der Exportpreis-Gala 2014 ausgezeichnet. Die Preise werden jedes Jahr von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und WKÖ-Präsident Christoph Leitl an Betriebe mit einem überdurchschnittlichen Export-Engagement verliehen.

Die Steiermark ist für Exporteure ein gutes Pflaster. Mit einer Exportquote von 49% belegt unser Bundesland den
dritten Platz unter den Bundesländern. Graz ist dabei offensichtlich ein ganz besonders fruchtbarer Boden für Export-Betriebe. Das zeigen auch die Exportpreise 2014, denn gleich zwei Grazer Unternehmen, NextSense und Inandout–Distribution, konnten sich bei der Gala im Wiener Museums-
Quartier über Preise freuen.

In der Sparte Handel holte sich Inandout einen der begehrten Preise. 1996 begannen Konstantinos Kopanakis und Christian Mathans mit einem kleinen Second-Hand-Schallplattenladen in der Grazer Innenstadt. 1998 stiegen die beiden in den Online-Verkauf ihrer Tonträger ein. Mittlerweile hat Inandout sein Sortiment um Bücher, Spielwaren, Sportgeräte, Outdoor-Artikel, Kleinelektronik etc. erweitert. Das mittlerweile auf 45 Mitarbeiter angewachsene Unternehmen exportiert in 78 Länder der Erde. Exportländer sind dabei unter anderem Deutschland, Großbritannien, die USA und Japan. „Exporthandel ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Unternehmens, daher bemühen wir uns auch ständig um neue Zielmärkte. Derzeit arbeiten wir an einem Rollout nach China und Indien“, erzählt Tino Kopanakis, einer der beiden Geschäftsführer.

Nicht minder erfolgreich ist NextSense. Das Grazer High-
Tech-Unternehmen ist mit weltweit einzigartigen Profil- und Oberflächen-Messsystemen innerhalb kurzer Zeit zum führenden Anbieter kontaktfreier Messtechnik aufgestiegen.
Deutschland, USA, China, Südafrika und Frankreich sind die Top-5-Exportmärkte des Unternehmens. Die beiden Produktsparten „Calipri“ und „Surfiles“ feiern vor allem in der internationalen Industrie große Erfolge. Dadurch konnte die Exportquote von NextSense auf 93 Prozent gesteigert werden. Zu den Kunden der Grazer zählen deshalb auch große Namen wie Deutsche Bahn, SNCF, ArcelorMittal, Daimler oder Miele. Und das Unternehmen setzt seine Export-Strategie fort:
„Im vergangenen Jahr hat sich der Export maßgeblich in Überseeregionen und asiatischen Märkten erhöht. Im April konnten wir etwa einen Millionenauftrag bei dem größten Stahlhersteller Westchinas an Land ziehen“, berichtet Christoph Böhm, Marketing Manager von NextSense.

Foto © Frank Helmrich

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